Aktuellste Berichte

  • Vier von zehn Deutschen würden statt zum Arzt auch zum „Robo-Doktor“ gehen

    Die Deutschen sehen in der zunehmenden Technisierung der Medizin mehr Segen als Fluch. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter rund 2.000 Bundesbürgern. Demnach können sich 41 Prozent der Deutschen vorstellen, eines Tages im Krankheitsfall anstelle des menschlichen Arztes einen „Robo-Doktor“ zu konsultieren.

  • Darmkrebs: Neue Funktion von bekanntem Biomarker entdeckt
    EGF-Rezeptoren auch in Immunzellen „positiv“ und daher für Tumorwachstum verantwortlich

    EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor) sind an der Entstehung und am Fortschreiten vieler Krebserkrankungen und insbesondere auch bei Darmkrebs (Kolonkarzinom) beteiligt. Um EGFR zu hemmen, werden in der Darmkrebstherapie so genannte anti-EGFR-Antikörper zur Behandlung der Patienten eingesetzt. Aus unbekannten Gründen profitieren aber nicht alle Betroffenen von dieser Therapie. Das könnte daran liegen, dass EGFR bei Darmkrebs-PatientInnen nicht nur in Tumorzellen, sondern auch in den tumorumgebenden Immunzellen vorhanden ist. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie eines Forschungsteams vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien.

  • Entscheidung über gute Pflege von Kindern
    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie zur Reform der Pflegeberufe

    Nach der Einigung der Koalition über eine Reform der Pflegeausbildung müssen nun die Details festgelegt werden: Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) appelliert gemeinsam mit zahlreichen Fachverbänden und Elternorganisationen aus der Kinder- und Jugendmedizin an die Politik, die Interessen kranker Kinder bei der Umsetzung im Blick zu behalten. Es solle eine deutliche Verbesserung der Ausbildungsqualität für die Kinderkrankenpflege angestrebt werden, denn die Anforderungen an die Pflege werden nicht einfacher sondern komplexer. Die Fachverbände fordern, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung umgehend vorzulegen: Ohne diese ist eine fachgerechte Beurteilung der Reform nicht möglich.

  • Katheter oder OP?
    Klinische Studie zum Herzklappenersatz startet

    Eine der häufigsten erworbenen Herzerkrankungen bei über 75jährigen ist die Aortenklappenstenose. Sie erfordert in der Regel den Ersatz der Klappe. Dafür gibt es prinzipiell zwei Wege: Der Brustkorb des Patienten wird chirurgisch geöffnet und eine künstliche Klappe implantiert. Oder eine neue Klappe wird mittels Katheter durch eine Leistenarterie bis zum Herzen vorgebracht. Eine klinische Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) soll nun erstmals ermitteln, welche der beiden Methoden für Patienten mit mittlerem bis niedrigem Operationsrisiko die bessere ist.

  • Bundesbürger begrüßen Digitalisierung in der Medizin

    Ob Fitness-Tracker, Online-Sprechstunde oder elektronische Patientenakte: Die Bundesbürger stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens positiv gegenüber. So nutzen heute bereits 45 Prozent all jener, die ein Smartphone besitzen, Gesundheits-Apps. Solche Apps zeichnen etwa Körper- und Fitnessdaten auf, um die eigene Gesundheit zu verbessern. Weitere 45 Prozent können sich vorstellen, solche Apps künftig zu nutzen. Großes Interesse zeigen die Deutschen außerdem an der Digitalisierung ihrer Patientendaten: 32 Prozent haben Untersuchungsergebnisse wie zum Beispiel MRT-Befunde schon einmal auf CD bekommen, weitere 43 Prozent würden die Resultate künftig gerne in digitaler Form erhalten.

  • Hummelkind-Visite: Pilotprojekt in der Kinderchirurgie
    Interview mit Caroline Körner und Kathrin Schmidt, den Gründerinnen des gemeinnützigen Vereins

    Vor Operationen beschäftigen Kinder viele Fragen: Warum wird man überhaupt operiert? Was passiert da eigentlich? Und merke ich dabei etwas? Um Kindern diese Fragen zu beantworten und ihnen auch die Angst vor anstehenden Operationen zu nehmen, haben Caroline Körner und Kathrin Schmidt den gemeinnützigen Verein Hummelkind®-Visite e.V. gegründet.

  • Neues Screening der Bauchschlagader
    Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas

    Männer über 65 Jahre können demnächst an einer kostenlosen Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas der Bauchschlagader teilnehmen. Etwa zwei von 1.000 Männern wird danach zu einer Operation geraten, die einem lebensbedrohlichen Riss der Hauptschlagader zuvorkommen soll. In anderen Fällen kann abgewartet werden, ob der Durchmesser der Aorta weiter zunimmt.

  • Wann muss wer warum operiert werden?
    Chirurgen setzen auf Leitlinien

    Die Ärzteinitiative „Klug entscheiden“ erarbeitet derzeit Empfehlungen gegen Über- oder Unterversorgung in der Medizin. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) engagiert sich schon seit vielen Jahren dafür, überflüssige Untersuchungs- und Behandlungsverfahren konsequent zu vermeiden. Die Entscheidungen für oder gegen eine Operation werden grundsätzlich nach ausführlichen Gesprächen mit dem Patienten und gemeinsamem Abwägen getroffen. Auf dem 134. Kongress der DGCH am 24. März 2017 in München erläuterten Experten, welche Bedeutung die aus Amerika stammende Initiative „Choosing wisley“ in der Chirurgie hat.

  • 3-D-Echokardiographie
    Herzultraschall: Die dritte Dimension

    Mit Ultraschallverfahren zur Abbildung des Herzens war bis vor einigen Jahren lediglich eine zweidimensionale Darstellung möglich. Insbesondere zur Planung von herzchirurgischen Eingriffen bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern, aber auch von komplexen Prozeduren mit dem Herzkatheter, sind Messungen in einem dreidimensional errechneten Datensatz um einiges genauer. Die derzeit modernste Medizintechnik: neue Matrix-Schallköpfe erfassen über Tausende von Sende-Kristallen mehrfach pro Sekunde das vollständige Herz und ermöglichen ein 3D-Bild und damit genaue Analysen der Herzkammern, der Herzklappen und Gefäße.

  • Herzspezialisten testen neues OP-Verfahren
    PAPA-ARTIS gegen die drohende Lähmung

    Aussackungen der Hauptschlagader sind oft lebensgefährlich. Denn diese sogenannten Aneurysmen können platzen. Ein Ärzteteam aus Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und interventioneller Radiologie am Klinikum der Universität München testet nun ein neues Verfahren bei längeren Operationen an der Hauptschlagader mit dem Ziel, das Risiko einer schweren Komplikation deutlich zu senken.

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