Aktuellste Berichte

  • Zusatzbeitragssatz in der GKV wird für 2018 auf 1,0 Prozent gesenkt
    Bekanntgabe des BMG

    Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird für das Jahr 2018 auf 1,0 Prozent abgesenkt. Das gibt das Bundesministerium für Gesundheit heute mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger bekannt.

  • Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung
    KBV kündigt Paradigmenwechsel an

    Bereitschaftsdienst – Der Patient ist kein Notfall, aber er braucht eine ärztliche Behandlung. Und: Die Praxen sind geschlossen. Wohin soll er sich wenden? Die Antwort: An den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Wer nicht weiß, wo er die richtige Hilfe findet, wählt die bundesweite Bereitschaftsdienstnummer 116117.

  • Deutschsprachiges Arthroskopieregister "DART" geht an den Start
    Ärzte und Patienten messen gemeinsam Qualität von Gelenkoperationen

    In Deutschland werden jährlich über 400.000 arthroskopische Operationen durchgeführt. Mit der minimalinvasiven Technik lässt sich im Inneren der Gelenke, wie Knie, Schulter, Hüfte oder Sprunggelenk, sicher und schonend operieren. Trotz der Vorteile werden immer mehr mikrochirurgische Eingriffe vom Gemeinsamen Bundesausschuss für Patienten gesetzlicher Krankenkassen gestrichen. Denn es fehlen bisher klinische Studien an großen Patientenpopulationen, die das Ergebnis dieser OP unter Alltagsbedingungen messen. Deshalb wurde jetzt das Deutschsprachige Arthroskopieregister - DART - ins Leben gerufen.

  • Entlassrezept ab 1. Oktober 2017 in Apotheken
    Praxistest zum Patientenwohl steht noch aus

    Ab 1. Oktober 2017 können Klinikärzte ihren Patienten bei deren Entlassung aus dem Krankenhaus ein Rezept über benötigte Arzneimittel zur Einlösung in öffentlichen Apotheken ausstellen und mitgeben. Das Entlassrezept soll dem Patienten ermöglichen, sofort seine Anschlussmedikation zu bekommen, ohne zuvor einen niedergelassenen Arzt aufsuchen zu müssen.

  • Langzeitstudie identifiziert niedrige Temperaturen als Herzinfarkt-Trigger

    Eine über 16 Jahre laufende Studie aus Schweden mit mehr als 280.000 Patienten legt nahe, dass niedrige Außentemperaturen ein Trigger für ein vermehrtes Auftreten von Herzinfarkten sein könnten.

  • Fetalchirurgie
    Alles für die Allerkleinsten

    Die fetale Chirurgie ist noch eine junge Disziplin und bezeichnet die vorgeburtliche Operation in utero. Eine Indikation zur Operation besteht nur für Erkrankungen, bei denen das Kind ohne Eingriff vor der Geburt bereits verstirbt oder wenn es zu irreversiblen Schädigungen kommt, die durch einen fetalen Eingriff gemindert werden können. Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca. 300 fetalchirurgische Eingriffe pro Jahr durchgeführt werden, meistens in universitären Frauenkliniken und in enger internationaler Zusammenarbeit, häufig in Rahmen von kontrollierten Studien.

  • Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117
    Neuer Spot veranschaulicht bei welchen Beschwerden die Nummer die richtige Wahl ist.

    Mit einem neuen Werbespot will die KBV die bundesweit einheitliche ärztliche Bereitschaftsdienstnummer 116117 noch bekannter machen. Darunter erreichen Patienten seit nunmehr fünf Jahren den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen - egal, ob sie aus Brandenburg oder Bayern anrufen.

  • Die ambulante Versorgung in Deutschland ist gut
    Zwei Erhebungen belegen: Patienten vertrauen ihren niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten!

    Gleich zwei Erhebungen belegen, dass das Vertrauensverhältnis zu den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sehr gut ist. Gleichzeitig spiegeln sie die Folgen des beginnenden demografischen Wandels in Deutschland wider.

  • Studie: Jeder vierte Klinikpatient leidet auch an Diabetes
    Diabetes verlängert den Klinikaufenthalt und führt vermehrt zu Komplikationen

    Fast jeder vierte Patient einer Klinik der Maximalversorgung leidet an Diabetes Typ 2. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universitätsklinik Tübingen. Demnach beläuft sich die Rate der Diabetespatienten auf 22 Prozent, die Quote der Patienten mit einer Diabetes-Vorstufe auf 24 Prozent. Bei 3,7 Prozent der Klinikpatienten stellten die Forscher einen unentdeckten Diabetes fest. Diabetes verlängert den Klinikaufenthalt im Schnitt um 1,1 Tage und führt zu vermehrten Komplikationen. Ein routinemäßiger Test auf Diabetes bei stationärer Aufnahme von Patienten über 50 Jahre wird empfohlen.

  • Geschädigte Nerven und Gewebe mit Spinnenfäden reparieren
    Reißfester als Nylon und viermal dehnbarer als Stahl – neue Methode in der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie

    Die goldene Radnetzspinne aus Tansania spinnt so starke Netze, dass tansanische Fischer diese zum Fischen verwenden. Ihre Spinnenseide ist reißfester als Nylon und viermal dehnbarer als Stahl und außerdem bis 250 Grad Celsius hitzestabil, extrem wasserfest und wirkt auch noch antibakteriell. Diese Eigenschaften machen sie auch für die biomedizinische Forschung interessant. Erste Studien von Christine Radtke, neue Professorin für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der MedUni Wien/AKH Wien, haben im Tiermodell gezeigt, dass die Fäden großes Potenzial besitzen, Nerven und Gewebe zu reparieren.

Transparenteste Kliniken und Praxen in Deutschland und Umgebung

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