Aktuellste Berichte

  • Fettabsaugung beim Lipödem auf dem Weg zur Kassenleistung
    Offene Fragen – Erfolge in der klinischen Routine

    „Mit Freude haben wir zu Kenntnis genommen, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) bei Lipödem Auffassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Behandlungsalternative zur Standardtherapie darstellt.“, sagt Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). „In Sorge sind wir angesichts der Aussetzung des Bewertungsverfahren, so wird der aktuelle Zustand, in dem Patienten und Ärzte in jedem Fall mit viel Aufwand um eine Kostenerstattung kämpfen müssen, weiter prolongiert.“

  • apoBank-Studie "Zukunftsbild Heilberufler 2030"
    Vom Halbgott in Weiß zum Dienstleister mit Vertrauen

    Die zunehmende Feminisierung der Heilberufe, der Trend zur Teilzeitbeschäftigung und Kooperationen, verbunden mit dem demografischen Wandel und dem technologischen Fortschritt verändern die Patientenversorgung. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat rund 400 Ärzte, Zahnärzte und Apotheker befragt, wie sie selbst die künftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen einschätzen. Die Ergebnisse werden in der repräsentativen Studie "Zukunftsbild Heilberufler 2030" dargestellt, die gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut forsa durchgeführt wurde.

  • 17 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren

    Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2010 und 2015 um 17,1 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden im Jahr 2015 insgesamt 100 400 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (57 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (43 %).

  • Steigende Teilzeitbeschäftigung erschwert Sicherstellung der ambulanten Versorgung
    Neben den Psychotherapeuten haben die Chirurgen und Orthopäden die höchsten Teilzeit-Zuwächse zu verzeichnen

    In Hessen ist die Anzahl der Ärzte und Psychotherapeuten von 2007 bis 2016, die in Teilzeit ihrer ärztlichen oder psychotherapeutischen Tätigkeit nachgehen, um über 1600 gestiegen. Denn während 2007 nur 1,2 % der Hausärzte einen hälftigen Versorgungsauftrag hatten – also halbtags arbeiteten – war 2016 schon fast jeder zehnte Hausarzt nur noch halbtags tätig (8,9%).

  • Lebensbedrohliche Herzklappen-Endokarditis: Wie bekommt man sie besser in den Griff?
    Bessere Analysetechnik für Infektionserreger und neues Katheterverfahren im Fokus

    Die Endokarditis, eine bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut, ist unbehandelt lebensbedrohlich. Besonders anfällig für eine Endokarditis sind künstliche Herzklappen. Allein an der Aortenklappe wurden 2015 (isoliert) kathetergestützt und chirurgisch über 25.000 Eingriffe vorgenommen. Die Endokarditis geht in den meisten Fällen mit Fieber einher und bringt schwere Komplikationen mit sich. Pro Jahr sterben etwa 1.700 Menschen an einer Endokarditis. Ihre Behandlung ist schwierig denn die Erreger besitzen Schutzmechanismen gegen Antibiotika durch ihre Lebensgemeinschaft mit Mikroorganismen.

  • Transition, Fehlbildungen, Steine und Keime: Herausforderungen in der Kinderurologie

    Die Bedeutung der Kinderurologie spiegelt sich auch im Programm des 69. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) wider und wird zudem durch das von DGU-Präsident Prof. Dr. Tilman Kälble ausgegebene Kongress-Motto „Urologie: Für alle. Für jeden. Für uns.“ unterstrichen.

  • Faktencheck Rücken: Wackelige Datenbasis, wackelige Ergebnisse

    Zu der von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Publikation „Faktencheck Rücken – Rückenschmerzbedingte Krankenhausaufenthalte und operative Eingriffe“ nehmen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. wie folgt Stellung: Die Datenlage der aktuellen Publikation ist unzureichend. Die Studie entspricht einer niedrigen Evidenz und basiert damit auf einem niedrigen wissenschaftlichen Niveau. Sie ist somit wenig hilfreich in der Diskussion um regionale Unterschiede bei der Behandlung von Rückenbeschwerden.

  • 450.000 Krankenhausfälle durch raucherspezifische Erkrankungen im Jahr 2015

    Im Jahr 2015 wurden in Deutschland insgesamt 449 804 Patienten (267 308 Männer und 182 496 Frauen) im Krankenhaus infolge einer raucherspezifischen Erkrankung vollstationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist damit die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 30 % gestiegen.

  • Ärztetag fordert Gesundheitsunterricht an Schulen
    „Gesundheit und Prävention“ soll auf dem Lehrplan stehen

    Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat eine frühzeitige Förderung der Gesundheit und der gesundheitlichen Kompetenzen im Kindes-und Jugendalter gefordert. „Kinder und Jugendliche sollen körperliche und seelische Prozesse besser verstehen und Kenntnisse sowie die Motivation zu einer gesundheitsförderlichen Lebensführung erlernen“, heißt es in einer Entschließung des Ärzteparlaments.

  • "Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.": Tag der Organspende am 3. Juni
    Der Organspendeausweis: Jede Entscheidung hilft!

    Nur 32 Prozent haben laut Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ihren Willen zur Organspende in einem ausgefüllten Organspendeausweis dokumentiert. Oft fehlt es lediglich an Informationen, um sich zu entscheiden. Am 3. Juni, dem Tag der Organspende, stehen Information und Aufklärung rund um die Organspende im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

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