Aktuellste Berichte

  • Mindestmengenregelungen erneut in der Diskussion
    Gemeinsame Pressemitteilung der DGCH und des BDC zum aktuellen Krankenhaus-Report 2017

    Seit einigen Jahren sind Mindestmengen umstrittenes Thema in der Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) warnen vor einer generellen Ausweitung der Mindestmengenregelungen, bevor sich bisher eingeführte Vorgaben nicht eindeutig bewährt haben. „Wir benötigen evidenzbasierte Ergebnisse der bisherigen Regelungen“, fordert Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, Präsident des BDC und Generalsekretär der DGCH.

  • Minimal invasive lokale Behandlung von Brustkrebs

    Die Therapie von Brustkrebs hat sich mit der Zeit von rein chirurgischen Eingriffen hin zu weniger invasiven bzw. konservativen Methoden entwickelt. Durch frühzeitige Diagnose von Brustkrebs, vor allem im Rahmen von nationalen Screening-Programmen, aber auch im opportunistischen Screening, ist die Anwendbarkeit von minimal invasiven Behandlungsmethoden möglich.

  • Vorstand der deutschen Herzchirurgen „Wir sind Herzspender“
    Herzchirurgen setzen ein deutliches Zeichen für Organspende

    Über 700 Menschen in Deutschland standen im Jahr 2016 auf der Warteliste für ein geeignetes Spenderherz. Lediglich bei 291 Patienten konnte 2016 die lebensrettende Herztransplantation durchgeführt werden. Seit Jahren gelingt es nicht, die Anzahl der Herztransplantationen aus dem historischen Tiefstand von weniger als 300 Spenderherzen pro Jahr herauszuheben.

  • Bundeskongress Chirurgie 2017 in Nürnberg

    Beim Bundeskongress Chirurgie, der vom 10. bis 12. März 2017 im Congress Centrum Nürnberg (CCN) Ost stattfindet, stehen Politiker aus CDU/CSU, SPD und FDP den beteiligten Berufsverbänden Rede und Antwort.

  • Erste erfolgreiche Transplantation protektiver Dünndarm-Schleimhaut in die menschliche Speiseröhre

    Am Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain ist es einem interdisziplinären OP-Team erstmals gelungen, erfolgreich patienteneigene Dünndarmschleimhaut in die Speiseröhre zu transplantieren. Für Patienten mit Frühkarzinomen der Speiseröhre und mit narbigen Veränderungen könnte das Verfahren neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.

  • Neue Theorie zu Arteriosklerose stellt bisherige Lehrmeinung in Frage
    Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen der Arterienwand führen zu Ablagerungen in der Gefäßinnenwand und lösen Arterienverkalkung aus

    Wie entsteht Arteriosklerose? Die seit Jahrzehnten vertretene Lehrmeinung geht von einer „Verkalkung" der Arterien wie zum Beispiel der Herzkranzgefäße aus, weil sich Fette aus dem Blut an der Innenwand der Blutgefäße anlagern. Als Reaktion des Immunsystems bildet sich dort die sogenannte Plaque, die mit der Zeit das Gefäß verstopfen kann. Herzinfarkt und Schlaganfall sind die häufigsten Folgen. Der Herzchirurg Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), vertritt jedoch in seinem heute in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ erschienenen Artikel eine ganz andere Theorie: Die Fettablagerungen kommen nicht aus dem Blut, sondern sind vielmehr Überreste abgestorbener Zellen der Gefäßwand.

  • Zentralschalter für mesenchymalen Glioblastom gefunden
    Dank einer neuartigen Datenanalyse haben Forscher des Universitätsklinikums Freiburg einen zentralen Steuermechanismus für bestimmte Hirntumore entdeckt / Möglicher Ansatz für neue Therapien

    Glioblastome sind die häufigsten Hirntumore bei Erwachsenen. Bislang sind sie schlecht behandelbar. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit schwedischen Kollegen herausgefunden, dass das Eiweiß-Molekül ANXA2 wie ein Hauptschalter bei der Entstehung eines bestimmten Glioblastoms, des mesenchymalen Glioblastoms, wirkt.

  • Modernste Operationsmethode bei Lebertumoren erstmals in Südbaden angewandt
    „Leber in-situ-Splitting“-Methode bei 44-jähriger Patientin erfolgreich durchgeführt / Leberchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg wird weiterentwickelt

    Ist die Leber mit Tumoren befallen, stellt die operative Entfernung in der Regel die einzige Heilungschance dar. Allerdings konnten früher Lebermetastasen - beispielsweise durch Darmkrebs hervorgerufen - nur etwa 20 Prozent der Patienten tumorfrei operiert werden. Der neue Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, hat nun eine Operationsmethode am Universitätsklinikum Freiburg etabliert, die die Erfolgsaussichten den Tumor komplett zu entfernen deutlich anhebt. Mit der in den letzten Wochen in Freiburg erstmals durchgeführten sogenannten „Leber in-situ-Splitting“-Methode konnte eine 44-jährige Patientin erfolgreich operiert werden.

  • Herzbericht 2016: Herzchirurgie in Deutschland

    Interdisziplinäre Herzteams sichern bestmögliche Patientenversorgung; Vielfältige herzchirurgische Operationstechniken zum Wohle der Patienten; Koronare Bypass-Operation kann Lebenserwartung verbessern; Mangel an Spenderherzen führt zu neuem Rekordtief der Herztransplantationen.

  • Kompetenzzentrum für Implantate
    Forschungszentrum in Magdeburg eröffnet

    Am 12. Januar 2017 wurde im Universitätsklinikum Magdeburg das Kompetenzzentrum Orthopädie und Unfallchirurgie 4.0 eingeweiht. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt hat die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg mit einer großzügigen Förderung unterstützt, um die Verbesserung von Implantatmaterialien in der Orthopädie und Unfallchirurgie weiterentwickeln zu können.

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