Aktuellste Berichte

  • Modernste Operationsmethode bei Lebertumoren erstmals in Südbaden angewandt
    „Leber in-situ-Splitting“-Methode bei 44-jähriger Patientin erfolgreich durchgeführt / Leberchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg wird weiterentwickelt

    Ist die Leber mit Tumoren befallen, stellt die operative Entfernung in der Regel die einzige Heilungschance dar. Allerdings konnten früher Lebermetastasen - beispielsweise durch Darmkrebs hervorgerufen - nur etwa 20 Prozent der Patienten tumorfrei operiert werden. Der neue Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, hat nun eine Operationsmethode am Universitätsklinikum Freiburg etabliert, die die Erfolgsaussichten den Tumor komplett zu entfernen deutlich anhebt. Mit der in den letzten Wochen in Freiburg erstmals durchgeführten sogenannten „Leber in-situ-Splitting“-Methode konnte eine 44-jährige Patientin erfolgreich operiert werden.

  • Herzbericht 2016: Herzchirurgie in Deutschland

    Interdisziplinäre Herzteams sichern bestmögliche Patientenversorgung; Vielfältige herzchirurgische Operationstechniken zum Wohle der Patienten; Koronare Bypass-Operation kann Lebenserwartung verbessern; Mangel an Spenderherzen führt zu neuem Rekordtief der Herztransplantationen.

  • Kompetenzzentrum für Implantate
    Forschungszentrum in Magdeburg eröffnet

    Am 12. Januar 2017 wurde im Universitätsklinikum Magdeburg das Kompetenzzentrum Orthopädie und Unfallchirurgie 4.0 eingeweiht. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt hat die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg mit einer großzügigen Förderung unterstützt, um die Verbesserung von Implantatmaterialien in der Orthopädie und Unfallchirurgie weiterentwickeln zu können.

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs mit immunologischen Ansätzen bekämpfen

    Der Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung 2017 geht an die Dresdner Viszeralchirurgin Dr. med. Lena Seifert. In ihrem Projekt erarbeitet sie neue immunologische Ansätze zur verbesserten Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses an der Klinik für Viszeral-Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.

  • Ein fast normales Leben mit der Niere des Partners
    Mehr Lebendspenden an der Universitätsklinik Frankfurt. Dank immunologischer Forschung und gezielter Vorbeugungsmaßnahmen treten immer weniger Abstoßungsreaktionen auf.

    In Deutschland beträgt die Wartezeit für eine Spenderniere durchschnittlich sieben Jahre. Es besteht ein großer Mangel an postmortal gespendeten Nieren hirntoter Patienten, auf die die Mehrzahl der Empfänger auf der Warteliste angewiesen sind. Aufklärung über die Abläufe und Fakten im Organspende- und Transplantationsbereich sind wichtig, um die Organspendebereitschaft in der Bevölkerung zu steigern. Andererseits hat die sehr erfolgreiche Lebendspende zugenommen. So ist am Universitätsklinikum Frankfurt der Anteil der Lebendspenden an allen Nieren-Transplantationen 2016 von 25 auf über 40 Prozent gestiegen.

  • Kinderchirurgen prognostizieren Pleitewelle
    Experten bieten Unterstützung für geordneten Abbau von Überkapazitäten an

    Unter der Ökonomisierung der Medizin leiden Kinderkliniken besonders. Einer Umfrage zufolge mussten rund 40 Prozent ihre Betreuungskapazitäten in 2015 wegen Personalmangels reduzieren. Jetzt schreibt eine neue Qualitäts-Richtlinie eine hohe Fachkraftquote für die Frühgeborenen-Versorgung vor.

  • Neues Kamerasystem zeigt Tumore farbig an

    Tumore zu entfernen, ist für Chirurgen ein besonders schwieriges Unterfangen. Denn die betroffenen Stellen sind vom gesunden Gewebe kaum zu unterscheiden. Das Fraunhofer IPA hat ein Kamerasystem entwickelt, das Fluoreszenz oder Farbe detektiert. Auf diese Weise kann der Chirurg die angefärbten Tumore besser sehen und gezielter behandeln.

  • HCHE-Studie: Jede dritte Bandscheiben-OP nicht leitlinienkonform
    Konservative Behandlungsmethoden werden nicht ausgeschöpft denn viele Patienten fürchten, ohne Operation ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können.

    Über die Erfahrungen der Patienten mit Bandscheiben-Operationen weiß man bislang in Deutschland nur wenig. Diese Lücke schließt eine Studie am Hamburg Center for Health Economics (HCHE), die einen besonderen Fokus darauf legt, ob vor der Operation – sofern diese nicht durch einen Notfall begründet war – konservative Behandlungsmethoden ausgeschöpft wurden.

  • Schrauben, die zum Körper passen
    Biokeramische Schraubnägel mit spezieller Gewindeform lassen sich mit wenigen Rotationen in den Knochen einbringen.

    Komplizierte Knochenbrüche werden häufig mit Schrauben und Platten aus Titan oder Stahl fixiert. Bleiben diese im Körper, können sie Beschwerden auslösen. Ein neuer, biokeramischer Schraubnagel ersetzt die bislang verwendeten Metallteile. Er soll Allergien und Entzündungen vermeiden helfen.

  • Interaktive Implantate und Prothesen auf dem Vormarsch
    84 Prozent der Bundesbürger halten Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig

    84 Prozent der Bundesbürger halten die Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig oder sehr wichtig. 90 Prozent könnten sich sogar vorstellen, sich bei einer schwerwiegenden Erkrankung ein digitales Implantat einsetzen zu lassen. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung und startet heute zwei neue Innovationscluster, in denen intelligente Prothesen und Orthesen sowie neue interaktive Mikroimplantate erforscht werden.

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