Aktuellste Berichte

  • Hummelkind-Visite: Pilotprojekt in der Kinderchirurgie
    Interview mit Caroline Körner und Kathrin Schmidt, den Gründerinnen des gemeinnützigen Vereins

    Vor Operationen beschäftigen Kinder viele Fragen: Warum wird man überhaupt operiert? Was passiert da eigentlich? Und merke ich dabei etwas? Um Kindern diese Fragen zu beantworten und ihnen auch die Angst vor anstehenden Operationen zu nehmen, haben Caroline Körner und Kathrin Schmidt den gemeinnützigen Verein Hummelkind®-Visite e.V. gegründet.

  • Neues Screening der Bauchschlagader
    Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas

    Männer über 65 Jahre können demnächst an einer kostenlosen Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas der Bauchschlagader teilnehmen. Etwa zwei von 1.000 Männern wird danach zu einer Operation geraten, die einem lebensbedrohlichen Riss der Hauptschlagader zuvorkommen soll. In anderen Fällen kann abgewartet werden, ob der Durchmesser der Aorta weiter zunimmt.

  • Wann muss wer warum operiert werden?
    Chirurgen setzen auf Leitlinien

    Die Ärzteinitiative „Klug entscheiden“ erarbeitet derzeit Empfehlungen gegen Über- oder Unterversorgung in der Medizin. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) engagiert sich schon seit vielen Jahren dafür, überflüssige Untersuchungs- und Behandlungsverfahren konsequent zu vermeiden. Die Entscheidungen für oder gegen eine Operation werden grundsätzlich nach ausführlichen Gesprächen mit dem Patienten und gemeinsamem Abwägen getroffen. Auf dem 134. Kongress der DGCH am 24. März 2017 in München erläuterten Experten, welche Bedeutung die aus Amerika stammende Initiative „Choosing wisley“ in der Chirurgie hat.

  • 3-D-Echokardiographie
    Herzultraschall: Die dritte Dimension

    Mit Ultraschallverfahren zur Abbildung des Herzens war bis vor einigen Jahren lediglich eine zweidimensionale Darstellung möglich. Insbesondere zur Planung von herzchirurgischen Eingriffen bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern, aber auch von komplexen Prozeduren mit dem Herzkatheter, sind Messungen in einem dreidimensional errechneten Datensatz um einiges genauer. Die derzeit modernste Medizintechnik: neue Matrix-Schallköpfe erfassen über Tausende von Sende-Kristallen mehrfach pro Sekunde das vollständige Herz und ermöglichen ein 3D-Bild und damit genaue Analysen der Herzkammern, der Herzklappen und Gefäße.

  • Herzspezialisten testen neues OP-Verfahren
    PAPA-ARTIS gegen die drohende Lähmung

    Aussackungen der Hauptschlagader sind oft lebensgefährlich. Denn diese sogenannten Aneurysmen können platzen. Ein Ärzteteam aus Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und interventioneller Radiologie am Klinikum der Universität München testet nun ein neues Verfahren bei längeren Operationen an der Hauptschlagader mit dem Ziel, das Risiko einer schweren Komplikation deutlich zu senken.

  • Mindestmengenregelungen erneut in der Diskussion
    Gemeinsame Pressemitteilung der DGCH und des BDC zum aktuellen Krankenhaus-Report 2017

    Seit einigen Jahren sind Mindestmengen umstrittenes Thema in der Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) warnen vor einer generellen Ausweitung der Mindestmengenregelungen, bevor sich bisher eingeführte Vorgaben nicht eindeutig bewährt haben. „Wir benötigen evidenzbasierte Ergebnisse der bisherigen Regelungen“, fordert Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, Präsident des BDC und Generalsekretär der DGCH.

  • Minimal invasive lokale Behandlung von Brustkrebs

    Die Therapie von Brustkrebs hat sich mit der Zeit von rein chirurgischen Eingriffen hin zu weniger invasiven bzw. konservativen Methoden entwickelt. Durch frühzeitige Diagnose von Brustkrebs, vor allem im Rahmen von nationalen Screening-Programmen, aber auch im opportunistischen Screening, ist die Anwendbarkeit von minimal invasiven Behandlungsmethoden möglich.

  • Vorstand der deutschen Herzchirurgen „Wir sind Herzspender“
    Herzchirurgen setzen ein deutliches Zeichen für Organspende

    Über 700 Menschen in Deutschland standen im Jahr 2016 auf der Warteliste für ein geeignetes Spenderherz. Lediglich bei 291 Patienten konnte 2016 die lebensrettende Herztransplantation durchgeführt werden. Seit Jahren gelingt es nicht, die Anzahl der Herztransplantationen aus dem historischen Tiefstand von weniger als 300 Spenderherzen pro Jahr herauszuheben.

  • Bundeskongress Chirurgie 2017 in Nürnberg

    Beim Bundeskongress Chirurgie, der vom 10. bis 12. März 2017 im Congress Centrum Nürnberg (CCN) Ost stattfindet, stehen Politiker aus CDU/CSU, SPD und FDP den beteiligten Berufsverbänden Rede und Antwort.

  • Erste erfolgreiche Transplantation protektiver Dünndarm-Schleimhaut in die menschliche Speiseröhre

    Am Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain ist es einem interdisziplinären OP-Team erstmals gelungen, erfolgreich patienteneigene Dünndarmschleimhaut in die Speiseröhre zu transplantieren. Für Patienten mit Frühkarzinomen der Speiseröhre und mit narbigen Veränderungen könnte das Verfahren neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.

Transparenteste Kliniken und Praxen in Deutschland und Umgebung

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