Aktuellste Berichte

  • 450.000 Krankenhausfälle durch raucherspezifische Erkrankungen im Jahr 2015

    Im Jahr 2015 wurden in Deutschland insgesamt 449 804 Patienten (267 308 Männer und 182 496 Frauen) im Krankenhaus infolge einer raucherspezifischen Erkrankung vollstationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist damit die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 30 % gestiegen.

  • Ärztetag fordert Gesundheitsunterricht an Schulen
    „Gesundheit und Prävention“ soll auf dem Lehrplan stehen

    Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat eine frühzeitige Förderung der Gesundheit und der gesundheitlichen Kompetenzen im Kindes-und Jugendalter gefordert. „Kinder und Jugendliche sollen körperliche und seelische Prozesse besser verstehen und Kenntnisse sowie die Motivation zu einer gesundheitsförderlichen Lebensführung erlernen“, heißt es in einer Entschließung des Ärzteparlaments.

  • "Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.": Tag der Organspende am 3. Juni
    Der Organspendeausweis: Jede Entscheidung hilft!

    Nur 32 Prozent haben laut Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ihren Willen zur Organspende in einem ausgefüllten Organspendeausweis dokumentiert. Oft fehlt es lediglich an Informationen, um sich zu entscheiden. Am 3. Juni, dem Tag der Organspende, stehen Information und Aufklärung rund um die Organspende im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

  • Leben mit einem Kunstherz: Was Betroffene wissen müssen
    Neuer Ratgeber der Deutschen Herzstiftung hilft bei der Vorbereitung auf die Kunstherz-Therapie für Betroffene, ihre Angehörigen, Ärzte und Pflegepersonal

    Ein Kunstherz bringt für Betroffene und ihre Angehörige viele Veränderungen für den Alltag mit sich, auf die man sich allerdings sehr gut vorbereiten kann. Der neue Herzstiftungs-Ratgeber „Leben mit einem Kunstherz“ klärt laienverständlich mit hochwertigen Grafiken, medizinischen Illustrationen und Fotos über die Kunstherz-Therapie auf. Erläutert werden u.a. die Funktionsweise und die verschiedenen Systeme der mechanischen Herz-Kreislauf-Unterstützung, der vollständige Herzersatz sowie passende Operationsmethoden, mögliche Komplikationen sowie Einnahme von Medikamenten und deren Nebenwirkungen.

  • Vier von zehn Deutschen würden statt zum Arzt auch zum „Robo-Doktor“ gehen

    Die Deutschen sehen in der zunehmenden Technisierung der Medizin mehr Segen als Fluch. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter rund 2.000 Bundesbürgern. Demnach können sich 41 Prozent der Deutschen vorstellen, eines Tages im Krankheitsfall anstelle des menschlichen Arztes einen „Robo-Doktor“ zu konsultieren.

  • Darmkrebs: Neue Funktion von bekanntem Biomarker entdeckt
    EGF-Rezeptoren auch in Immunzellen „positiv“ und daher für Tumorwachstum verantwortlich

    EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor) sind an der Entstehung und am Fortschreiten vieler Krebserkrankungen und insbesondere auch bei Darmkrebs (Kolonkarzinom) beteiligt. Um EGFR zu hemmen, werden in der Darmkrebstherapie so genannte anti-EGFR-Antikörper zur Behandlung der Patienten eingesetzt. Aus unbekannten Gründen profitieren aber nicht alle Betroffenen von dieser Therapie. Das könnte daran liegen, dass EGFR bei Darmkrebs-PatientInnen nicht nur in Tumorzellen, sondern auch in den tumorumgebenden Immunzellen vorhanden ist. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie eines Forschungsteams vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien.

  • Entscheidung über gute Pflege von Kindern
    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie zur Reform der Pflegeberufe

    Nach der Einigung der Koalition über eine Reform der Pflegeausbildung müssen nun die Details festgelegt werden: Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) appelliert gemeinsam mit zahlreichen Fachverbänden und Elternorganisationen aus der Kinder- und Jugendmedizin an die Politik, die Interessen kranker Kinder bei der Umsetzung im Blick zu behalten. Es solle eine deutliche Verbesserung der Ausbildungsqualität für die Kinderkrankenpflege angestrebt werden, denn die Anforderungen an die Pflege werden nicht einfacher sondern komplexer. Die Fachverbände fordern, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung umgehend vorzulegen: Ohne diese ist eine fachgerechte Beurteilung der Reform nicht möglich.

  • Katheter oder OP?
    Klinische Studie zum Herzklappenersatz startet

    Eine der häufigsten erworbenen Herzerkrankungen bei über 75jährigen ist die Aortenklappenstenose. Sie erfordert in der Regel den Ersatz der Klappe. Dafür gibt es prinzipiell zwei Wege: Der Brustkorb des Patienten wird chirurgisch geöffnet und eine künstliche Klappe implantiert. Oder eine neue Klappe wird mittels Katheter durch eine Leistenarterie bis zum Herzen vorgebracht. Eine klinische Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) soll nun erstmals ermitteln, welche der beiden Methoden für Patienten mit mittlerem bis niedrigem Operationsrisiko die bessere ist.

  • Bundesbürger begrüßen Digitalisierung in der Medizin

    Ob Fitness-Tracker, Online-Sprechstunde oder elektronische Patientenakte: Die Bundesbürger stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens positiv gegenüber. So nutzen heute bereits 45 Prozent all jener, die ein Smartphone besitzen, Gesundheits-Apps. Solche Apps zeichnen etwa Körper- und Fitnessdaten auf, um die eigene Gesundheit zu verbessern. Weitere 45 Prozent können sich vorstellen, solche Apps künftig zu nutzen. Großes Interesse zeigen die Deutschen außerdem an der Digitalisierung ihrer Patientendaten: 32 Prozent haben Untersuchungsergebnisse wie zum Beispiel MRT-Befunde schon einmal auf CD bekommen, weitere 43 Prozent würden die Resultate künftig gerne in digitaler Form erhalten.

  • Hummelkind-Visite: Pilotprojekt in der Kinderchirurgie
    Interview mit Caroline Körner und Kathrin Schmidt, den Gründerinnen des gemeinnützigen Vereins

    Vor Operationen beschäftigen Kinder viele Fragen: Warum wird man überhaupt operiert? Was passiert da eigentlich? Und merke ich dabei etwas? Um Kindern diese Fragen zu beantworten und ihnen auch die Angst vor anstehenden Operationen zu nehmen, haben Caroline Körner und Kathrin Schmidt den gemeinnützigen Verein Hummelkind®-Visite e.V. gegründet.

Transparenteste Kliniken und Praxen in Deutschland und Umgebung

Merkliste (0)

Sie haben noch keine Klinik- oder Praxisprofile in Ihrer Merkliste gespeichert.
Anzeige
Anzeige