Die chirurgischen Fachgebiete
Als großes Gebiet der Medizin unterteilt sich die Chirurgie in verschiedene Fachgebiete

Das Gebiet Chirurgie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen der Gefäße, der inneren Organe einschließlich des Herzens, der Stütz- und Bewegungsorgane und der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Spezialisten und Experten in der Chirurgie

Chirurgen sind Spezialisten eines chirurgischen Fachgebietes und haben nach dem Medizinstudium eine langjährige Weiterbildung durchlaufen sowie weitere Zusatzqualifikationen erworben. Innerhalb der chirurgischen Fachgebiete haben sich weitere Subspezialisierungen entwickelt. Dies ist den komplexen Krankheitsbildern und spezialisierten Operations- und Therapiemethoden geschuldet und wird in diesem Suchportal berücksichtigt.

Auf "Chirurgie-Suche" finden Sie Experten, Praxen und Kliniken in den mehr als 100 verständlich erklärten chirurgischen Schwerpunkten -  mit nur einem Klick.

Aktuellste Berichte aus allen Fachgebieten

  • Fetalchirurgie
    Alles für die Allerkleinsten

    Die fetale Chirurgie ist noch eine junge Disziplin und bezeichnet die vorgeburtliche Operation in utero. Eine Indikation zur Operation besteht nur für Erkrankungen, bei denen das Kind ohne Eingriff vor der Geburt bereits verstirbt oder wenn es zu irreversiblen Schädigungen kommt, die durch einen fetalen Eingriff gemindert werden können. Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca. 300 fetalchirurgische Eingriffe pro Jahr durchgeführt werden, meistens in universitären Frauenkliniken und in enger internationaler Zusammenarbeit, häufig in Rahmen von kontrollierten Studien.

  • Studie: Jeder vierte Klinikpatient leidet auch an Diabetes
    Diabetes verlängert den Klinikaufenthalt und führt vermehrt zu Komplikationen

    Fast jeder vierte Patient einer Klinik der Maximalversorgung leidet an Diabetes Typ 2. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universitätsklinik Tübingen. Demnach beläuft sich die Rate der Diabetespatienten auf 22 Prozent, die Quote der Patienten mit einer Diabetes-Vorstufe auf 24 Prozent. Bei 3,7 Prozent der Klinikpatienten stellten die Forscher einen unentdeckten Diabetes fest. Diabetes verlängert den Klinikaufenthalt im Schnitt um 1,1 Tage und führt zu vermehrten Komplikationen. Ein routinemäßiger Test auf Diabetes bei stationärer Aufnahme von Patienten über 50 Jahre wird empfohlen.

  • Geschädigte Nerven und Gewebe mit Spinnenfäden reparieren
    Reißfester als Nylon und viermal dehnbarer als Stahl – neue Methode in der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie

    Die goldene Radnetzspinne aus Tansania spinnt so starke Netze, dass tansanische Fischer diese zum Fischen verwenden. Ihre Spinnenseide ist reißfester als Nylon und viermal dehnbarer als Stahl und außerdem bis 250 Grad Celsius hitzestabil, extrem wasserfest und wirkt auch noch antibakteriell. Diese Eigenschaften machen sie auch für die biomedizinische Forschung interessant. Erste Studien von Christine Radtke, neue Professorin für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der MedUni Wien/AKH Wien, haben im Tiermodell gezeigt, dass die Fäden großes Potenzial besitzen, Nerven und Gewebe zu reparieren.

  • Fettabsaugung beim Lipödem auf dem Weg zur Kassenleistung
    Offene Fragen – Erfolge in der klinischen Routine

    „Mit Freude haben wir zu Kenntnis genommen, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) bei Lipödem Auffassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Behandlungsalternative zur Standardtherapie darstellt.“, sagt Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). „In Sorge sind wir angesichts der Aussetzung des Bewertungsverfahren, so wird der aktuelle Zustand, in dem Patienten und Ärzte in jedem Fall mit viel Aufwand um eine Kostenerstattung kämpfen müssen, weiter prolongiert.“

  • 17 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren

    Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2010 und 2015 um 17,1 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden im Jahr 2015 insgesamt 100 400 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (57 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (43 %).

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