Die chirurgischen Fachgebiete
Als großes Gebiet der Medizin unterteilt sich die Chirurgie in verschiedene Fachgebiete

Das Gebiet Chirurgie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen der Gefäße, der inneren Organe einschließlich des Herzens, der Stütz- und Bewegungsorgane und der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Spezialisten und Experten in der Chirurgie

Chirurgen sind Spezialisten eines chirurgischen Fachgebietes und haben nach dem Medizinstudium eine langjährige Weiterbildung durchlaufen sowie weitere Zusatzqualifikationen erworben. Innerhalb der chirurgischen Fachgebiete haben sich weitere Subspezialisierungen entwickelt. Dies ist den komplexen Krankheitsbildern und spezialisierten Operations- und Therapiemethoden geschuldet und wird in diesem Suchportal berücksichtigt.

Auf "Chirurgie-Suche" finden Sie Experten, Praxen und Kliniken in den mehr als 100 verständlich erklärten chirurgischen Schwerpunkten -  mit nur einem Klick.

Aktuellste Berichte aus allen Fachgebieten

  • Erste erfolgreiche Transplantation protektiver Dünndarm-Schleimhaut in die menschliche Speiseröhre

    Am Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain ist es einem interdisziplinären OP-Team erstmals gelungen, erfolgreich patienteneigene Dünndarmschleimhaut in die Speiseröhre zu transplantieren. Für Patienten mit Frühkarzinomen der Speiseröhre und mit narbigen Veränderungen könnte das Verfahren neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.

  • Neue Theorie zu Arteriosklerose stellt bisherige Lehrmeinung in Frage
    Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen der Arterienwand führen zu Ablagerungen in der Gefäßinnenwand und lösen Arterienverkalkung aus

    Wie entsteht Arteriosklerose? Die seit Jahrzehnten vertretene Lehrmeinung geht von einer „Verkalkung" der Arterien wie zum Beispiel der Herzkranzgefäße aus, weil sich Fette aus dem Blut an der Innenwand der Blutgefäße anlagern. Als Reaktion des Immunsystems bildet sich dort die sogenannte Plaque, die mit der Zeit das Gefäß verstopfen kann. Herzinfarkt und Schlaganfall sind die häufigsten Folgen. Der Herzchirurg Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), vertritt jedoch in seinem heute in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ erschienenen Artikel eine ganz andere Theorie: Die Fettablagerungen kommen nicht aus dem Blut, sondern sind vielmehr Überreste abgestorbener Zellen der Gefäßwand.

  • Modernste Operationsmethode bei Lebertumoren erstmals in Südbaden angewandt
    „Leber in-situ-Splitting“-Methode bei 44-jähriger Patientin erfolgreich durchgeführt / Leberchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg wird weiterentwickelt

    Ist die Leber mit Tumoren befallen, stellt die operative Entfernung in der Regel die einzige Heilungschance dar. Allerdings konnten früher Lebermetastasen - beispielsweise durch Darmkrebs hervorgerufen - nur etwa 20 Prozent der Patienten tumorfrei operiert werden. Der neue Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, hat nun eine Operationsmethode am Universitätsklinikum Freiburg etabliert, die die Erfolgsaussichten den Tumor komplett zu entfernen deutlich anhebt. Mit der in den letzten Wochen in Freiburg erstmals durchgeführten sogenannten „Leber in-situ-Splitting“-Methode konnte eine 44-jährige Patientin erfolgreich operiert werden.

  • Herzbericht 2016: Herzchirurgie in Deutschland

    Interdisziplinäre Herzteams sichern bestmögliche Patientenversorgung; Vielfältige herzchirurgische Operationstechniken zum Wohle der Patienten; Koronare Bypass-Operation kann Lebenserwartung verbessern; Mangel an Spenderherzen führt zu neuem Rekordtief der Herztransplantationen.

  • Kompetenzzentrum für Implantate
    Forschungszentrum in Magdeburg eröffnet

    Am 12. Januar 2017 wurde im Universitätsklinikum Magdeburg das Kompetenzzentrum Orthopädie und Unfallchirurgie 4.0 eingeweiht. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt hat die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg mit einer großzügigen Förderung unterstützt, um die Verbesserung von Implantatmaterialien in der Orthopädie und Unfallchirurgie weiterentwickeln zu können.

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