Die chirurgischen Fachgebiete
Als großes Gebiet der Medizin unterteilt sich die Chirurgie in verschiedene Fachgebiete

Das Gebiet Chirurgie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen der Gefäße, der inneren Organe einschließlich des Herzens, der Stütz- und Bewegungsorgane und der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Spezialisten und Experten in der Chirurgie

Chirurgen sind Spezialisten eines chirurgischen Fachgebietes und haben nach dem Medizinstudium eine langjährige Weiterbildung durchlaufen sowie weitere Zusatzqualifikationen erworben. Innerhalb der chirurgischen Fachgebiete haben sich weitere Subspezialisierungen entwickelt. Dies ist den komplexen Krankheitsbildern und spezialisierten Operations- und Therapiemethoden geschuldet und wird in diesem Suchportal berücksichtigt.

Auf "Chirurgie-Suche" finden Sie Experten, Praxen und Kliniken in den mehr als 100 verständlich erklärten chirurgischen Schwerpunkten -  mit nur einem Klick.

Aktuellste Berichte aus allen Fachgebieten

  • Fettabsaugung beim Lipödem auf dem Weg zur Kassenleistung
    Offene Fragen – Erfolge in der klinischen Routine

    „Mit Freude haben wir zu Kenntnis genommen, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) bei Lipödem Auffassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Behandlungsalternative zur Standardtherapie darstellt.“, sagt Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h. c. Raymund E. Horch, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). „In Sorge sind wir angesichts der Aussetzung des Bewertungsverfahren, so wird der aktuelle Zustand, in dem Patienten und Ärzte in jedem Fall mit viel Aufwand um eine Kostenerstattung kämpfen müssen, weiter prolongiert.“

  • 17 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren

    Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2010 und 2015 um 17,1 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden im Jahr 2015 insgesamt 100 400 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (57 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (43 %).

  • Lebensbedrohliche Herzklappen-Endokarditis: Wie bekommt man sie besser in den Griff?
    Bessere Analysetechnik für Infektionserreger und neues Katheterverfahren im Fokus

    Die Endokarditis, eine bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut, ist unbehandelt lebensbedrohlich. Besonders anfällig für eine Endokarditis sind künstliche Herzklappen. Allein an der Aortenklappe wurden 2015 (isoliert) kathetergestützt und chirurgisch über 25.000 Eingriffe vorgenommen. Die Endokarditis geht in den meisten Fällen mit Fieber einher und bringt schwere Komplikationen mit sich. Pro Jahr sterben etwa 1.700 Menschen an einer Endokarditis. Ihre Behandlung ist schwierig denn die Erreger besitzen Schutzmechanismen gegen Antibiotika durch ihre Lebensgemeinschaft mit Mikroorganismen.

  • Transition, Fehlbildungen, Steine und Keime: Herausforderungen in der Kinderurologie

    Die Bedeutung der Kinderurologie spiegelt sich auch im Programm des 69. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) wider und wird zudem durch das von DGU-Präsident Prof. Dr. Tilman Kälble ausgegebene Kongress-Motto „Urologie: Für alle. Für jeden. Für uns.“ unterstrichen.

  • Faktencheck Rücken: Wackelige Datenbasis, wackelige Ergebnisse

    Zu der von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Publikation „Faktencheck Rücken – Rückenschmerzbedingte Krankenhausaufenthalte und operative Eingriffe“ nehmen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. wie folgt Stellung: Die Datenlage der aktuellen Publikation ist unzureichend. Die Studie entspricht einer niedrigen Evidenz und basiert damit auf einem niedrigen wissenschaftlichen Niveau. Sie ist somit wenig hilfreich in der Diskussion um regionale Unterschiede bei der Behandlung von Rückenbeschwerden.

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