Kreisklinik Hofgeismar

Profilbild

Chirurgie

Chirurgische Fachgebiete

Allgemeinchirurgie, Herzchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie

Auszeichnungen
7,5

Informationen

Aufmacherfoto

Klinik im Grünen

Klinik-Stammdaten

  • Arbeitsunfälle Ja, werden behandelt
  • Versorgungsart Grund- und Regelversorgung
  • Ärzte 10
  • Betten 45 (Klinik Gesamt: 124)
  • Qualitätsberichte

Patientenbroschüre Hüftgelenk

Ansprechpartner

  • Heike Baranek
    Unsere Chefarztsekretärin vereinbart unter 05671 / 81-300 gerne einen Termin zu den Sprechstunden von

    Dr. P. Hülsmann:
    Dienstag und Freitag mit den Schwerpunkten Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Arbeitsunfälle

    M. Szkopek:
    Montag und Donnerstag mit den Schwerpunkten Allgemein- und Viszeralchirurgie

Sprechzeiten

Montag09:00 – 11:30  
Dienstag09:00 – 14:00  
Mittwoch   
Donnerstag09:00 – 11:00  
Freitag 12:00 – 15:00 
Samstag   
Sonntag   

Bildergalerie

Team

Aufmacherfoto Team

Facharztteam Chirurgie

Stellenschlüssel Ärzteteam
Hier sehen Sie auf einen Blick, wieviele Chirurginnen und Chirurgen in dieser Institution tätig sind.

Arztposition Anzahl Personen

Chefarzt

2

Oberarzt

3

Assistenzarzt/Facharzt

2

Arzt/Assistenzarzt in Weiterbildung

3

Ärzte und Mitglieder

  • Foto Chefarzt
    Chefarzt

    Dr. med. Peter Hülsmann

    Facharzt für Allgemeine Chirurgie / Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin; Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften

    Telefon 05671 / 81-300

    Telefax 05671 / 81-310

    E-Mail Kontakt aufnehmen

  • Foto Chefarzt
    Chefarzt

    Michael Szkopek

    Facharzt für Allgemeine Chirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

    Telefax 05671 / 81-310

    E-Mail Kontakt aufnehmen

  • Foto Eigene Position angeben ...
    Leitender Arzt Unfallchirurgie und Orthopädie

    Dr. med. Thomas Sürig

    Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

  • Foto Eigene Position angeben ...
    Leitender Arzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

    Axel Schneider

    Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

  • Foto Oberarzt
    Oberarzt

    Dirk Witzki

    Facharzt für Allgemeine Chirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

    Telefax 05671 / 81-310

    E-Mail Kontakt aufnehmen

  • Foto Eigene Position angeben ...
    Fachärztin

    Dr.(univ.) Nadya Gudzhelska

    Fachärztin für Allgemeine Chirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

    Telefax 05671 / 81-310

    E-Mail Kontakt aufnehmen

  • Foto Eigene Position angeben ...
    Facharzt

    Dimitri Balaschow

    Facharzt für Allgemeine Chirurgie

    Telefon 05671 / 81-300

    Telefax 05671 / 81-310

Leistungen

Chirurgische Abteilung

Die Abteilung wird gemeinsam von den Chefärzten Dr. med. Peter Hülsmann und Michael Szkopek geleitet. Die Chefärzte vertreten sich gegenseitig.

Der Bereich der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin wird von CA Dr. Hülsmann vertreten und im Bereich Endoprothetik und Unfallchirurgie vom Ltd. Arzt Dr. Sürig ergänzt.

Für den Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Gefäßchirurgie zeichnen CA Hr. Szkopek und der Ltd. Arzt Hr. Schneider verantwortlich.

Die Herzschrittmacher- und Defibrillatorchirurgie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kardiologen Dr. med. Wilhelm Schmidt.

Wir dürfen Kassenpatienten stationär sowie vorstationär und nachstationär mit Einweisung behandeln. Ambulante stationsersetzende Operationen werden nach §115b SGB V durchgeführt. Eine allgemeine chirurgische oder orthopädische Behandlung auf Überweisung ist uns nicht gestattet.

Hiervon nicht betroffen sind Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle, Notfälle sowie Privatpatienten, die sowohl stationär wie auch ambulant behandelt werden dürfen.

 

Operative Eingriffe
Eingriffe insgesamt (Einfachzählungen)

Behandelte Patienten2013201420152016

Gesamt

1.0151.1441.123

Behandlungskennzahlen und Schwerpunkte
Eingriffe pro Fachgebiet bzw. Schwerpunkt

Fachgebiete und Schwerpunkte2013201420152016
Allgemeinchirurgie324362291
Chronische Wundbehandlung1047066
Endokrine Chirurgie344
Haut- und Weichteilchirurgie112147106
Hernienchirurgie415641
Minimalinvasive Chirurgie14212
Portimplantation223553
Proktologie142919
Herzchirurgie6394115
Schrittmacherchirurgie6394115
Orthopädie160253251
Gelenkersatz/Endoprothetik496459
Konservative Orthopädie528884
Schulter- und Ellenbogenchirurgie385472
Wirbelsäulenchirurgie214736
Unfallchirurgie379574564
Arthroskopische Chirurgie374156
Beckenchirurgie2612
Fußchirurgie388153
Gelenkersatz u. Gelenkchirurgie7798113
Handchirurgie222341
Notfalltraumatologie145235231
Septische Chirurgie153417
Wiederherstellungschir. sowie plastisch-rekonstruktive Eingriffe18107
Wirbelsäulenchirurgie254634
Viszeralchirurgie203291305
Endokrine Chirurgie344
Gastrointestinale Chirurgie585784
Hepatobiliäre Chirurgie457264
Kolorektale Chirurgie142622
Minimalinvasive Chirurgie69103112
Proktologie142919

Quellenangabe: Medizincontrolling der GNH

Auszeichnungen

  • Auszeichnung Zertifikat

    KTQ®
    Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen

    KTQ®ist ein Zertifizierungsverfahren speziell für Einrichtungen des Gesundheitswesens, um Abläufe von der Aufnahme des Patienten bis hin zur kontinuierlichen Weiterbetreuung transparent zu machen und Aussagen über deren Qualität zu treffen. Hauptkategorien, die bei der Beurteilung Berücksichtigung finden, sind beispielsweise die Patienten- und Mitarbeiterorientierung, die Sicherheit, das Kommunikations- und Informationswesen sowie die Mitarbeiterführung und das Qualitätsmanagement. Weitere Informationen zur Zertifizierung finden Sie hier.

Weiterbildung

Volle Weiterbildung im Konzern
Weiterbildungskonzept mit dem Klinikum Kassel

Die Kreisklinik Hofgeismar gehört zur Gesundheit Nordhessen Holding AG. In diesem Verbund ist eine volle Weiterbildung nahezu allen Gebieten in Kooperation mit dem Klinikum Kassel möglich.

Weiterbildungsermächtigungen (WBO 2004)
Diese Institution darf in den folgenden chirurgischen Disziplinen weiterbilden.

Fachgebiete Weiterbildungszeiträume
Allgemeinchirurgie 12 Monate
Basischirurgie 24 Monate

Weiterbildungsangebote
In dieser Institution werden spezielle Maßnahmen für die Weiterbildung junger Assistenzärzte angeboten.

  • Assistentensprecher / Ansprechpartner
  • Fortbildung extern regelmäßig möglich
  • Fortbildung intern regelmäßig
  • Fortbildungsbudget für Mitarbeiter vorhanden
  • Indikationskonferenz täglich
  • Logbücher aktiv im Einsatz
  • M&M-Konferenz (z.B. 1 x monatlich)
  • Rotation auf Intensivstation organisiert
  • Rotation extern organisiert (im WB-Verbund)
  • Rotation intern organisiert (andere chir. Abt.)
  • Skillslab/OP-Simulator vorhanden
  • Train-the-Trainer-Seminar teilgenommen
  • WB-Gespräche (min. 1 x jährlich)
  • WB-Oberarzt / Tutorensystem
  • Zugang zu Internet und Fachbibliothek

Familienfreundlichkeit
Diese Institution engagiert sich mit folgenden Angeboten besonders für Mitarbeiter mit Familie.

  • Ansprechpartner für familienspezifische Fragen
  • Teilzeitarbeitsplätze vorhanden/möglich
  • KITA oder andere Form der Kinderbetreuung vorhanden
  • KITA bzw. Kinderbetreuung für Ärztekinder zugänglich
  • KITA bzw. Kinderbetreuung 24 Stunden
  • KITA bzw. Kinderbetreuung an Wochenenden

Operative Eingriffe und Weiterbildungseingriffe

Behandelte Patienten2013201420152016

Gesamt

1.0151.1441.123

Davon Weiterbildungseingriffe

335353281

Davon Weiterbildungseingriffe in Prozent

33%31%25%

Downloads

Weiterbildungscurriculum
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Evaluationsbericht Weiterbildung
Leider keine Informationen bereit gestellt.

Zusatzinformationen

FOCUS Top Nationaler Arbeitgeber 2015

News

Meldungen

  • Meldung vom 29.1.2017

    Interview
    Implantcast Ticker 36

    Einmal und
    immer wieder

    Im seinem Studium standen Famulaturen auf dem Programm. Pflicht
    waren „Innere Medizin“ und „Chirurgie“. Er sagte, Chirurgie ist blutig,
    das ist nichts für mich. Das mache ich als Allererstes, dann habe ich
    es hinter mir. Einmal und nie wieder... Doch dann ist Dr. Peter
    Hülsmann von der Chirurgie nicht wieder losgekommen. Seine „erste
    Liebe“ hatte ihn gepackt. Das war in den 80er Jahren, als es viele
    Ärzte und wenig Stellen gab. 40 Bewerbungen hat er geschrieben.
    Dann, an einem Tag gleich zwei Stellenangebote: In der Radiologie
    und in der Chirurgie. Die Wahl fiel im leicht: Er begann in der Chirurgie
    in Warburg.
    Als Chefarzt der Chirurgie in der Kreisklinik Hofgeismar hat Hülsmann
    im Herbst 2012 angefangen, den Bereich Endoprothetik aufzubauen.
    Er suchte Kooperationspartner. Aus dem ersten Kontakt mit Pro duk -
    ten von implantcast entstand eine feste Zusammenarbeit. Inzwischen
    steht das Ziel innerhalb der „Gesundheit Nordhessen“ (GNH) fest:
    Eine Implantat-Vereinheitlichung in den Häusern Hofgeismar, Wolf -
    hagen und Arolsen sowie dem Klinikum Kassel. Und das implantcast-
    Portfolio überzeugt.
    Als Ärztlicher Direktor ist Hülsmann stolz auf die Entwicklung, die sein
    kleines Haus mit 123 Planbetten inzwischen genommen hat: „Hof geis -
    mar bietet ein relativ breites Spektrum im Bereich Orthopädie/Un fall -
    chirurgie. Und innerhalb des Klinikverbundes heißt es: Hofgeismar
    schickt keine Patienten mehr, die machen alles selber.“ Für Hülsmann
    eine gute Werbung. Doch er weiß auch, wo die Grenzen liegen: Bei
    schwerstverletzten oder polytraumatisierten Patienten. Die werden
    mit dem Hubschrauber gleich ins Klinikum Kassel geflogen.

    TICKER: Die Kreisklinik Hofgeis -
    mar sieht sich als Gesundheits -
    dienstleister in der Region – wie
    groß ist der Einzugsbereich?
    Hülsmann: Wir sind hier auf dem
    absoluten Land. Nordhessen ist vergleichbar
    mit Niederbayern oder
    Brandenburg. Zehn Kilometer nach
    Westen ist die Landesgrenze zu
    Nordrhein-Westfalen. Diese Grenze
    ist auch in den Köpfen der Leute.
    Aus meiner Zeit in Warburg kommen
    mal Patienten nach Hofgeis -
    mar. Doch ansonsten ist der Aus -
    tausch nicht groß. Vor drei Jahren
    hat ein Krankenhaus in 20 Kilo me -
    ter Entfernung dicht gemacht. Die
    nächsten Kliniken in Höxter, Holz -
    min den und Göttingen sind gerade
    für ältere Patienten eine kleine Welt -
    reise entfernt; etwa 50 Kilometer.
    Das Krankenhaus in Uslar wurde
    ebenfalls geschlossen. Und so
    haben wir das Klinikum Kassel im
    Rücken, aber nach Norden und
    Osten sind wir der einzige Anbieter
    in der Region.
    TICKER: Liest man die Homepage
    Ihres Hauses, hat man den Ein -
    druck, Dr. Hülsmann ist ein Tau -
    send sassa, der kann alles. Was
    sind Ihre Schwerpunkte als Chef -
    arzt?
    Hülsmann: Ja, ich bin noch ein
    Chirurg alter Schule. Ich musste
    damals noch alles lernen, von
    Allgemeinchirurgen. Heute ist die

    Ausbildung ja ganz anders. Da
    müssen sich die Kollegen bereits
    nach zwei Jahren entscheiden, welche
    Richtung sie gehen wollen. Ein
    Unfallchirurg oder ein Orthopäde
    heute hat noch nie einen Blinddarm
    gesehen. Gleiches gilt für einen Vis -
    ze ralchirurgen, der hat noch nie
    einen Knöchelbruch behandelt.
    Mein unfallchirurgischer Chef wollte
    damals sogar, dass wir „Schädel
    knacken“, also eine Trepanation
    vor nehmen: Bei einer Gehirnblu -
    tung eine Entlastung vornehmen,
    indem die Schädeldecke geöffnet
    wird. Von daher habe ich sicher
    sehr viel gelernt, denn in den
    Häusern, in denen ich war, wurde
    auch viel angeboten. Und über viele
    Jahre habe ich deshalb beide Be -
    reiche bedient: Die Viszeral chirur -
    gie, einschließlich Laparaskopie
    und die Unfallchirurgie/Orthopädie.

    Als ich dann nach Hofgeismar kam,
    war ich zunächst alleine für alle Be -
    reiche zuständig. Inzwischen haben
    wir das unter Kollegen aufgeteilt
    und ich bin jetzt für den Bereich
    Orthopädie/Unfallchirurgie zuständig.
    Galle und Blinddarm mache
    ich auch noch, aber nicht standardmäßig.
    Jetzt bin ich vor allem für
    „die Knochen“ zuständig. Es
    kommt darauf an, sich anzupassen,
    Beispiel Handchirurgie. Die Not fall -
    versorgung, die Bruchversorgung
    und Sehnennaht mache ich. Nicht
    die differenzierte, dafür ist der ausgewiesene
    Handchirurg 20 Kilo me -
    ter weiter zuständig. Da dürfen die Patienten auch anspruchsvoll sein.
    In Wildeshausen habe ich fast täglich
    einen handchirurgischen Ein -

    griff vorgenommen.

    Hier in Hofgeismar ist das jetzt ganz
    anders: Hier habe ich die Wirbel -
    säu lenchirurgie aufgebaut, weil da -
    für eine Klientel vorhanden ist. Und
    dann kam die Fußchirurgie hin zu.
    Dafür habe ich seit kurzem auch
    mein Zertifikat. Das ist immer ein
    Auf und Ab. Vor drei Jahren habe
    ich über Fußchirurgie in unserem
    Haus einen Artikel veröffentlicht,
    daraufhin wurde uns die Bude eingerannt…
    Jetzt ist die Nachfrage
    gerade etwas abgeflaut. Deswegen
    werden wir demnächst über die
    Zeitung wieder verbreiten, was wir
    so alles machen…
    TICKER: Das hört sich sehr nach
    „gestalten“ an. Sie sind seit drei
    Jah ren Ärztlicher Direktor der Kreis -
    kliniken Kassel, wie können Sie die
    Geschicke in Hofgeismar beeinflussen?
    Hülsmann: Diese Aufgabe ist recht
    zeitaufwendig, gerade auch bei den
    Entfernungen zwischen den Klini -
    ken Kassel, Hofgeismar, Wolf ha -

    gen. Als ärztlicher Direktor wird
    man aber auch auf Vorstandsebene
    gehört, beim Strategie-Workshop
    für unsere Häuser „GNH 2020“
    zum Beispiel. Da lässt sich mit den
    Chefärzten, den Finanz verant wort li -
    chen, dem Vorstand, den Ge -
    schäfts führern ein ganz anderer
    Ge dankenaustausch pflegen.
    An sons ten haben sie als Chefarzt in
    der jeweiligen Abteilung einer Klinik
    innerhalb der „Gesundheit Nord -
    hes sen“ (GNH) ihre Gestaltungs -
    mög lichkeit. Voraussetzung, etwas
    ist notwendig, medizinisch sinnvoll
    und wird erfolgreich sein, weil das
    Patientengut dafür vorhanden ist.
    TICKER: Wie setzt sich Ihre Klientel
    zusammen?
    Hülsmann: Unser Patientengut be -
    steht aus sehr vielen alten Pa tien -
    ten. Das liegt daran, dass die Be völ -
    kerung in Nordhessen überaltert ist.
    Hier am Ort haben wir auch noch
    das Evangelische Krankenhaus Ge -
    sundbrunnen mit einer Akut-Geria -
    trie und einer Neurologie, auch als
    Ersatz für die Reha in Bad Karls -
    hafen. Von dort kommen unsere
    Pa tienten für Revisionen. Wir be -
    han deln relativ viele Hüft-Luxa tio -
    nen. Andere Patienten sind nicht
    rehafähig und kommen in die Geria -

    trie und tauchen nach Kompli ka tio -
    nen dann bei uns auf.
    Der junge Patient fährt mit dem
    eigenen Auto gleich woanders hin.
    Das bedauern wir auch im Kolle -
    gen kreis: Denn die Patienten, die
    erfolgreich behandelt werden und
    nach ein paar Tagen nach Hause
    gehen, die sehen wir leider wenig.
    In Hofgeismar behandeln wir überwiegend
    Akutpatienten. Elektiv be -
    mü he ich mich in bestimmten Be -
    rei chen etwas aufzubauen. Aber es
    ist sehr schwierig, da reinzukommen.
    Auch im Bereich Endo pro the -
    tik. Da bewegen wir uns momentan
    im niedrigen zweistelligen Bereich,
    was die OP-Zahlen betrifft. Da bau -
    en wir als Haus erst seit 2012 etwas
    auf. Unser Hauptstandbein ist aktuell
    noch die Akutversorgung.
    TICKER: Produktschwerpunkt im
    implantticker 36 ist AGILON® (das
    modulare Schultersystem) und AGILON
    ® MI (Metaphysen Implantat,
    die stiellose Prothese). Wie sind
    Ihre Erfahrungen damit?
    Hülsmann: AGILON® haben wir
    hier vorrätig, weil wir sehr viele alte
    Patienten behandeln. Bei uns sind
    es vor allem die Trauma-Schultern,
    elektive Schulterprothesen seltener.
    Je nach Fraktur-Typ braucht jeder

    Patient eine spezielle Versorgung.
    Natürlich ist AGILON® nicht die günstigste
    Variante, aber wir können je -
    der zeit darauf zugreifen, und wir ha -
    ben nicht wie bei billigeren Anbie -
    tern nur eine Standardvariante zur
    Verfügung. Wir sind in großem Um -
    kreis die Einzigen, die Osteo syn the -
    sen am Oberarmkopf minimalinvasiv
    durchführen und können hier
    auf einige Erfahrung zurückblicken.
    Wenn wir aber trotz OP-Planung
    nach Computer-Tomographie während
    der Operation feststellen, da
    geht gar nichts mehr, haben wir ein
    AGILON®-Set sofort zur Hand mit
    allen Varianten: die normale und die
    inverse Prothese.
    TICKER: Gibt es ein Lieblings im -
    plan tat, das Sie besonders gerne
    und oft einbauen?
    Hülsmann: Unsere Standard pro -
    the se ist der EcoFit®-Schaft in allen
    Varianten: Zementiert und zementfrei,
    auch mit Duokopf. Davon operieren
    wir bis zu 70 Stück pro Jahr.
    Wir können zwei Hüften am Tag
    operieren. Und falls mal eine dritte
    Operation anfallen sollte, holen wir
    ein „Sieb“ bei unserer Tochterklinik
    in Wolfhagen.
    Bedingt durch unsere älteren und

    alten Patienten machen wir in Hof -
    geismar relativ viel Revisions endo -
    prothetik. Darunter auch komplizierte
    Fälle. Ich denke da an einen 84-
    jährigen Landwirt, der sehr fit war.
    Er hatte eine kaputte Hüfte - bei
    einer Arthrose die Gelenkpfanne
    zertrümmert, die Beckenhälfte war
    kaputt. Verschrauben und drei Mo -
    nate entlasten war sinnlos. Die sem
    Mann haben wir eine Hüfte und
    eine Stützpfanne eingebaut. Bei
    derartigen komplizierten Fällen und
    für spezielle Revisions endo pro the -
    sen rufe ich meinen Außen dienst -
    mitarbeiter Herrn Ringleb an oder
    schreibe eine E-Mail und ich be -
    kom me das benötigte Produkt
    umgehend. Wir brauchen nicht die
    billigste Firma - wir brauchen den
    Support! Das ist der absolute Vor -
    teil bei implantcast.

    TICKER: Was halten Sie von der
    gold farbenen Nitridbeschichtung?
    Hülsmann: Sagen wir mal so: Ich
    finde es eine gute Idee. Und so ein
    goldener Kopf sieht ja auch ganz
    gut aus… Ich glaube der Werbung,
    dass es etwas länger hält. Ich ken -
    ne die unterschiedlichen Bilder un -
    ter dem Elektronenmikroskop. Wir
    benutzen Produkte mit goldfarbener
    Titan-Nitridbeschichtung standardmäßig.
    Bei meiner inzwischen
    vierjährigen Erfahrung kann ich
    aber noch nicht berichten, dass sie
    wesentlich länger hält und wesentlich
    besser ist. Bei unserem Pa tien -
    tengut ist diese Beschich tung aber
    nicht unbedingt erforderlich.
    TICKER: Wie viel Zeit bleibt Ihnen
    für Weiterbildung? Sind Sie ein
    Kongressbesucher?
    Hülsmann: Ja - auch. Der für mich
    wesentliche Kongress ist der DKOU
    in Berlin. Obwohl er für mich sehr
    ungünstig terminiert ist. Es ist auch
    gut, bei diesen Veranstaltungen mal
    die Hersteller kennenzulernen.
    Natürlich muss auch ich noch mei -
    ne ganzen Fortbildungen durch -
    führen und Punkte sammeln, auch
    als Durchgangsarzt. Auch gerne
    mal in der Nähe, denn ich mag es
    nicht, alleine im Hotel zu sitzen und
    meine Frau ist zu Hause…
    Egal wo man ist als Praktiker, bei
    Pflichtveranstaltungen, beim Rönt -
    gen kurs alle fünf Jahre – man
    nimmt aus jeder Veranstaltung
    etwas mit. Und sei es nur, dass man
    merkt: Wir sind auf dem richtigen
    Weg. So wie wir operieren, ist es
    Standard.
    „In Hofgeismar haben wir
    auch eine sehr gute
    Anästhesie, so dass wir
    auch sehr alte Patienten
    sehr gut nachbetreuen
    und wieder nach Hause
    oder ins Heim schicken
    können. Auch einige
    „über Hundertjährige“!
    Gerade für ältere und alte
    Patienten will die Kreis -
    klinik Hofgeismar d e r
    Ansprechpartner sein.“
    TICKER: Noch ein Ausblick als
    ärzt licher Direktor: Wo sehen Sie
    das Klinikum Hofgeismar in den
    nächsten zehn Jahren?
    Hülsmann: Ich bin davon überzeugt,
    dass Häuser dieser Größen -
    ordnung es in den nächsten Jahren
    - politisch gewollt - sehr, sehr
    schwer haben werden. Wir werden
    in Hofgeismar nicht nur die normale
    Grund- und Regelversorgung
    durchführen können. Das wird nicht
    funktionieren, weil die Vorhalte kos -
    ten viel zu hoch sind. Wir müssen
    uns in vielen Bereichen spezialisieren.
    Und ich versuche deshalb, die
    Endoprothetik seit 2012 erneut heranzuziehen.
    Klar, die Konkurrenz ist riesig. Jeder
    macht irgendwelche Wer bever an -
    stal tungen, jeder schreibt, dass er
    für die Patienten die individuell an -
    gefertigten Prothe sen hat. Deswe -
    gen müssen auch wir uns einen
    gewissen Stamm an Patienten erarbeiten,
    den uns die Hausärzte
    schicken. Sei es für die endoprothetische
    Versorgung oder für die Wir -
    belsäule oder die Fußchirurgie.
    In Hofgeismar haben wir auch eine
    sehr gute Anästhesie, so dass wir
    auch sehr alte Patienten sehr gut
    nachbetreuen und wieder nach
    Hause oder ins Heim schicken können.
    Auch einige „über Hun dert -
    jährige“! Gerade für ältere und alte
    Patienten will die Kreisklinik Hof -
    geismar d e r Ansprechpartner
    sein. Denn auch die Landespolitik
    sieht uns als unverzichtbares Kran -
    kenhaus. Deswegen planen wir mit
    Landesmitteln bis spätestens 2020
    einen großzügigen und funktionelleren
    Neubau.
    TICKER: Herr Dr. Hülsmann, herzlichen
    Dank für das Gespräch.

  • Meldung vom 13.10.2016

    Zertifikat Fußchirurgie

    Dr. Peter Hülsmann hat von der Gesellschaft Fuß- und Sprunggelenkschirurgie e.V. (GFFC)das Zertifikat Fußchirurgie erhalten. In Hofgeismar wird nahezu das gesamte Spektrum der operativen Behandlungen von Veränderungen des Vor- und Rückfußes sowohl stationär wie auch ambulant angeboten.

  • Meldung vom 17.12.2015

    Spitzenplatz in Deutschland
    KTQ-Zertifizierung

    In der erneuten Krankenhaus-Zertifizierung nach KTQ im Jahr 2015 haben die Kreiskliniken Hofgeismar und Wolfhagen Platz 10 von insgesamt 405 KTQ-zertifizierten Krankenhäusern erreicht.

    Quelle: www.ktq.de

  • Meldung vom 17.12.2015

    Weiterhin überdurchschnittliche Qualität
    AOK QSR-Ergebnisse

    Wie auch in den letzten Jahren hat die AOK Hessen der Kreisklinik Hofgeismar in ihrer QSR Gesamtbewertung 2 x überdurchschnittlich gute Behandlungsqualität, 3 x durchschnittlich gute und keinmal unterdurchschnittliche Behandlungsqualität bescheinigt.

    Die Ergebnisse sind im Einzelnen veröffentlicht unter www.aok-gesundheitsnavi.de

Fachgebietsberichte

Diese Institution hat noch keine Berichte erstellt.

Weiterbildungsberichte

Diese Institution hat noch keine Berichte erstellt.

Aktualisierung der Daten von Kreisklinik Hofgeismar: 06.02.2017

Anschrift Kreisklinik Hofgeismar
Chirurgie

Liebenauer Str. 1
34369 Hofgeismar

Telefon (05671) 81 300

Telefax (05671) 81 310

Internet www.klinikum-kassel.de

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